Kokosnüsse benötigen subtropisches Klima

Überall wo in den tropischen Gegenden, Kokoswasser, Sand und Lehm, Wasser, Meer oder Flussmündungen verfügbar sind, findet sich die Kokospalme wieder, die vielen Menschen die leckeren Kokosnüsse liefert in dessen Inneren sich das noch beliebtere Kokoswasser befindet. Frisch, locker und reich an Nährstoffen sollte der Boden sein, dann gedeiht die Palme und wächst schier endlos dem Himmel entgegen. Selbst ein wenig Salzwasser schadet dem kräftigen Gewächs nicht. Trotzdem dauert es einige Jahre, bis die Palme die ausgewachsene Höhe erreicht und anschließend das gesamte Jahr über neue Kokosnüsse erzeugt, die nur darauf warten geerntet zu werden. Frostige und kalte Klimazonen verträgt die Palme weniger, obwohl heutzutage besondere Sorten auch in unseren Breitengraden wachsen. Früchte bilden solche Palmen jedoch in den seltensten Fällen, denn die Kokospalme benötigt ein subtropisches, warmes Klima, nur dann gedeihen die besten Kokosnüsse, die im inneren das hoch geschätzte Kokoswasser bereithalten.

kokoswasser_1_2

Bei ungefähr 27 Grad im Durchschnitt fühlt sich die Kokospalme wohl und liefert das optimale Ergebnis, wenn es um die Produktion von Kokosnüssen gehen soll. Die Kokosnuss selbst besteht aus drei dicken Schichten, im inneren befinden sich das Fruchtfleisch und das Kokoswasser. Um an das Innere zu gelangen ist in den meisten Fällen ein großer Aufwand von Nöten, daher wird diese in der Regel aufgeschlagen, gesägt oder gebohrt, einfacher verhält es sich mit frischen, noch nicht reifen Kokosnüssen, diese sind leichter zu ernten und zu öffnen. Für erstklassiges Kokoswasser empfiehlt sich die Nutzung solcher unreifen Früchte, denn nur diese besitzen das wertvolle Produkt, welches als isotonisches Getränk überall auf der Welt hoch geschätzt wird.

Eine effiziente Lösung um an das Kokoswasser zu gelangen, bietet das sogenannte Keimloch der noch unreifen Kokosnuss. Hierdurch lässt sich das Kokoswasser sogar mit einem Strohhalm trinken und genießen, wie es auf vielen Südseeinseln bis heute gemacht wird. Drei Keimlöcher besitzt eine Kokosnuss, zwei davon verhärten allerdings im Laufe des Wachstums. Daher wird nur das dritte, weiche und aktive Loch genutzt, um an das Kokoswasser zu gelangen. Bis zu 2, 5 Kilo kann solch eine Kokosnuss wiegen und sollte daher niemanden auf dem Kopf fallen. Für die Ernte der Kokosnuss haben sich zwei Methoden bewährt. Zum einen lässt sich diese ganz klassisch durch das Hochklettern ernten, doch dafür bedarf es einiges an Fingerspitzengefühl um sich am Stamm zu halten und natürlich jahrelange Übungen. Die andere Methode ist etwas einfacher, denn mit dieser werden die Früchte vom Boden aus abgeerntet. Dazu wird ein langer Stab genutzt, mit dessen Hilfe die Früchte vom Boden aus abgeschlagen werden. Schon fallen die Kokosnüsse herunter. Hierbei gilt selbstverständlich ebenfalls Sorge zu tragen, dass niemanden eine solche, schwere Kokosnuss auf dem Kopf fällt. Nun kann das Kokoswasser aus den frischen noch unreifen Kokosnüssen extrahiert werden.