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Das Pheromon Androstenon ruft in Männern Kraft und Dominanz hervor, und Frauen fühlen sich davon sehr angezogen. Bei den Männern reagieren Männer entgegengesetzt. Im Alter von etwa zwanzig bis fünfundzwanzig Jahren nimmt die Produktion dieses Botenstoffes bei Männern ab. Sie wollen auch nicht in das Terrain eines Konkurrenten, dessen Androstenon sie wahrnehmen, eindringen, und das machen sie mehrfach durch ein Vermeidungsverhalten deutlich. Eben. So einfach ist das also wieder einmal. Frauen produzieren Kopuline, kleine Fettsäuren, die auf die Männer eine entspannende Wirkung haben. Deshalb sind Männer, die häufiger Verkehr haben, eher weniger anfällig für Impotenz. Auch wieder etwas Schlaues von der Natur, die hier mit Pheromonen ihren Anfang nimmt. Die Kraft der Pheromone wird sicherlich unterschätzt. Die Wirkungen dieser kleinen Botenstoffe sicher auch. Aber: Sie tun ihre Wirkung, und das weitgehend unbemerkt. Sicherlich haben sie bei Paarungsverhalten ein Wörtchen mitzureden.

Pheromone – die unterschätzte Supermacht, die uns immer glücklich macht? Keine Ahnung, worüber da geredet wird. Aber es scheint ein Fünkchen Wahrheit an der Sache dran zu sein, weil Pheromone eine Wirkung haben, die uns gepflegt ausgedrückt sehr „wuschig“ machen kann, und wir wissen einfach nicht, warum. Aber wir werden es auch nicht herausfinden, weil diese kleinen Pheromone uns eigentlich nur unterbewusst quälen. Aber wieso quälen. Das ist eigentlich das falsche Wort. Jeder muss für sich selbst herausfinden, ob Pheromone Fluch oder Segen sind, oder. Aber wie zum Kuckuck geht das vonstatten? Keine Ahnung, sagen wir wieder, wir wissen es einfach nicht. Aber die Wissenschaft, die diese kleinen, fiesen Botenstoffe erfunden hat, die weiß es besser. Moment, hat sie sie erfunden oder war das nicht doch die Natur? Erinnern wir uns an unsere Anfänge, in der grauen Vorzeit: Da wurden noch viel mehr Pheromone produziert, als zu der heutigen Zeit. Da waren alle Drüsen noch aktiver, und so weiter. Was es alles Spannendes an unserem Körper zu bestaunen gibt, nicht wahr.

Das ist aber jetzt auch nicht die Frage: Wir reden über Pheromone: Ja diese Kleinigkeiten, die für eine Menge Attraktivitätsprozesse in unserem Bewertungssystem verantwortlich sind. Warum auch nicht. Wie wir schon wissen lassen sich Pheromone künstlich herstellen